News Toyota und Subaru entwickeln gemeinsam Plattform für Elektrofahrzeuge

  • 7. Juni 2019
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Foto: Toyota

 - Kompaktes Elektro-SUV für beide Marken geplant
 - Nächster Schritt der erfolgreichen Kooperation beider Unternehmen
 -  Wandel in der Automobilindustrie erfordert schnelles und gemeinsames Handeln
 
 
Die Toyota Motor Corporation und die Subaru Corporation haben die gemein-
same Entwicklung einer Plattform für batterieelektrische Fahrzeuge sowie eines C-Segment SUV-Modells mit Elektroantrieb für beide Marken vereinbart.

Die Unternehmen bringen dabei ihre jeweiligen Stärken in die Zusammenarbeit ein: Während Subaru seine langjährige Allradkompetenz mitbringt, steuert Toyota seine Elektrifizierungstechnologien bei. In der neuen Kooperation
stellen sich die beiden Partner der Aufgabe, attraktive Produkte mit einer
Anziehungskraft zu entwickeln, die nur Fahrzeuge mit Elektroantrieb bieten können.
 
Seit der ersten Verständigung über eine Zusammenarbeit im Jahr 2005 haben Toyota und Subaru ihre Kooperation auf zahlreichen Feldern vertieft, unter anderem in Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Beispiele für den Erfolg der Partnerschaft sind die gemeinsame Entwicklung der Sportwagen Toyota GT86 und Subaru BRZ sowie die Markteinführung des Subaru Crosstrek Hybrid in den USA, in dessen Plug-in-Technik das Hybrid-Knowahow von Toyota steckt.
 
 
Die Automobilindustrie befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen in den Bereichen Konnektivität, autonomes oder unterstütztes Fahren, neue Mobilitäts- und Carsharing-Dienste sowie elektrifizierte Antriebe und Komponenten müssen Subaru und Toyota ihre technische Entwicklung in einem breiteren Spektrum denn je vorantreiben. Die heute bekanntgegebene Vereinbarung markiert eine neue Ära der Zusammenarbeit.
 
Die neue Kooperation konzentriert sich vor allem auf den dringenden Bedarf
an Lösungen im Bereich der elektrifizierten Antriebe und Komponenten.
Hier bestehen erhebliche regionale Unterschiede bei Energieversorgung,
Umweltgesetzen, Infrastruktur und Marktanforderungen. Für die jeweiligen Märkte müssen daher schnell und effizient passende Produkte entwickelt werden. Für eine erfolgreiche Vermarktung batterieelektrischer Fahrzeuge sind zudem Batterien mit hoher Kapazität erforderlich. Die Nachfrage nach Batterien erreicht bei zunehmender Verbreitung von Elektrofahrzeugen eine neue Dimension. Darüber hinaus sind neue Vertriebsansätze notwendig, die die tatsächliche Nutzung, die maximale Reichweite und die örtliche Ladeinfrastruktur berücksichtigen. Diese und weitere Aspekte sorgen für eine Vielzahl von Herausforderungen im Hinblick auf Kosten, Bereitstellung und Verkaufswege. 
 
Um schnell auf die unterschiedlichen Marktbedürfnisse und Herausforderungen reagieren zu können, ist nach Überzeugung von Toyota und Subaru ein neues Geschäftsmodell erforderlich. Dieses muss über industrielle Grenzen hinweg mit anderen Instanzen verbunden werden, die die gleichen Ziele
verfolgen. Als erster Schritt in diese Richtung bündeln beide Unternehmen ihre jeweiligen Stärken, um gemeinsam eine Plattform für batterieelektrische Fahrzeuge zu entwickeln. Diese lässt sich als Basis für verschiedene Fahrzeugtypen, darunter Limousinen und SUV-Modelle des C- und D-Segments, sowie für eine effiziente Entwicklung von Modellderivaten nutzen.
 
Hinweis von Subaru:

Als Folge dieser Vereinbarung mit Toyota wird Subaru seine bestehenden Entwicklungsressourcen im Bereich Elektrofahrzeuge in das neue gemeinsame Projekt verlagern. Innerhalb dieses neuen Rahmens wird Subaru weiterhin an der Entwicklung eines attraktiven SUV-Modells mit Elektroantrieb für die
Subaru-Kunden arbeiten und gleichzeitig die Effizienz in Entwicklung, Einkauf und weiteren Bereichen verbessern.  

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